Erreichbarkeit der Hilfskraftinitiative und arbeitsrechtliche Hinweise für Hilfskräfte

Liebe Kolleg*innen,

auch wir müssen ein paar Veränderungen vornehmen, you know why. Nachfolgend findet Ihr zum einen Modifikationen unserer Erreichbarkeit, andererseits haben wir Informationen zusammengestellt, die Euch als Hilfskräfte betreffen (können).

Erreichbarkeit der Hilfskraftinitiative und Semesterprogramm

Im Sinne der bekannten Vorsichtsmaßnahmen bitten wir Euch, uns per Mail (hilfskraftinitiative(at)asta-marburg.de) zu kontaktieren, wenn Ihr ein Beratungsanliegen habt. Hierüber sind wir in jedem Fall erreichbar. Wenn sich Euer Anliegen schriftlich nicht (so gut) klären lässt, können wir einen Termin für eine telefonische Beratung ausmachen.

Bis zum Vorlesungsbeginn wird keine Sprechstunde der Hilfskraftinitiative stattfinden, d.h. nach gegenwärtigem Stand findet die nächste Sprechstunde am 20. April statt.

Wie Ihr sicherlich schon mitbekommen habt, fallen an der Uni Marburg bis Ende Juli sämtliche Veranstaltungen aus, die über den regulären Lehrbetrieb hinausgehen. Dementsprechend betrifft das auch uns und unser Programm für das Sommersemester –  und ist zwar schade, aber vernünftig! Wir hatten einige spannende Veranstaltungen geplant, u.a. in Kooperation mit den örtlichen GEW-Studis. All das werden wir aber zu einem geeigneten Zeitpunkt nachholen.

arbeitsrechtliche Hinweise für Hilfskräfte

Der GKV-Spitzenverband und die Kassenärtzliche Bundesvereinigung haben sich aufgrund der aktuellen Lage bezüglich des „Coronavirus“ darauf geeinigt, dass bei Beschwerden der oberen Atemwege für die nächsten vier Wochen auch eine Krankschreibung per Telefon für max. 7 Tage  möglich ist. Das gilt natürlich auch für Hilfskräfte. Wichtig ist, dass Ihr einen Ausfall wegen Krankheit immer sofort dem*der Arbeitgeber*in mitteilen müsst, und spätestens am dritten Tag nach Krankheitsbeginn die Krankschreibung bei*m Arbeitgeber*in angekommen sein muss (auch über den Postweg zählt nicht der Poststempel, sondern das Eingangsdatum).

Solltet Ihr aufgrund der Schutzmaßnahmen zur Verbreitung des „Coronavirus“ nach Hause geschickt werden, müsst Ihr trotzdem weiter bezahlt werden und die Stunden nicht nacharbeiten. Generell gilt immer, wenn Ihr arbeitswillig seid und zur Verfügung steht und die vereinbarte Arbeitszeit vom Arbeitgeber*in nicht abgerufen wird, müssen die Stunden trotzdem vergütet werden.

Wenn Ihr Euch in anderen Anstellungs- oder Lohnarbeitsverhältnissen befindet, die Euch vor finanzielle Probleme stellen (z. B. abgesagte Honorartätigkeiten), könnt Ihr Euch ebenfalls gern an uns wenden und wir unterstützen Euch nach unseren Möglichkeiten.

Bis wir uns wiedersehen wünschen wir Euch alles Gute, stay safe und seid solidarisch miteinander!